Wir lieben und leben Venedig

Über uns

Nicole ist gebürtige Salzburgerin;
Nach dem Gymnasium und einem Auslandsjahr in der französischen Schweiz (Sprachschule in Neuchatel) hat sie das Tourismus-Kolleg Klessheim absolviert (2 Jahre mit Stage in Genf)

Danach 2 Jahre in der Schweiz in 4 Sterne Hotels gearbeitet (Leysin und Zermatt)
und danach 2 Jahre im Holiday Inn Crown Plaza Pitter in Salzburg (5 Sterne Neueroeffnung) und danach ueber 1 Jahr in Wien zur Neueroeffnung des Holiday inn am Wienerberg

In dieser Zeit hat sie einen kurz-Urlaub am Lido di Venezia gemacht – mit ihrer Familie (Mutter, 3 Tanten und Onkeln) – im Hotel Quattro Fontane – und dort hat an der Rezeption ein gewisser Amedeo eingecheckt
Er hat Nicole dann auf einen Drink ins Monaco Gran Canal eingeladen (und versteckte sich hinter einer Hecke, und hoffte, dass sie alleine ohne Anhang kommen wuerde – was sie tat)

Das war sehr romantisch und unwirklich, auf der Terrasse mit Sicht auf die Salute Kirche und dem Mond dahinter erzählte er ihr, dass er aus einer alten italienischen Adelsfamilie stammte (er ist Conte, sein Vater ist bei Florenz aufgewachsen, leider ist von dem Anwesen nichts mehr übrig) – Nicole glaubte ihm zuerst kein Wort, aber es war wahr.

Daraus wurde dann langsam aber sicher eine Fern-Beziehung, bis Amedeo dann im Jahr 1995 das Angebot bekam, Villa Albertina als Pächter zu übernehmen; und er fragte Nicole, ob sie dieses Abenteuer mit ihm eingehen wollte.
Sie sagte ja, und sie warfen sich ohne Geld kopflos in dieses neue Abenteuer.
1996 kündigte Nicole in Wien und zog nach Venedig;
es war aufregend aber auch absolut nicht einfach. Das junge Paar wohnte im Hotel, und machte alles selbst (nur mit einem Zimmermädchen). Da es noch keine E-Mails und Handys gab, wussten sie nie wann die Anreisen genau sind und waren mehr oder weniger 24 Stunden blockiert.

Am 1. März 1998 heirateten Nicole und Amedeo in Venedig – auf der Insel San Lazzaro in der wunderschoenen armenischen Kirche – filmreif, mit österreichischen und italienischen Gästen, gemeinsam mit dem katholischen und einem eigens angereisten protestantischen Pfarrer (Nicole’s Religionslehrer)
3 Monate später war Amedeo’s frisch angeheiratete Ehefrau schwanger und es kamen dann 1998 Leonardo und 2001 Margherita auf die Welt.
Nach einigen weiteren Jahren ist die vierköpfige Familie endlich aus dem Hotel ausgezogen.
Haben dann weitere 2 kleine Frühstückspensionen übernommen und seit 2017 haben sie ebenfalls ein hübsches kleines Bed&Breakfast in Castello.

Ute Mathews-Werk & Andreas Werk

„Es gibt viele sehr schöne und aufregende Städte, aber Venedig ist immer ein wenig schöner“. Das hat einmal ein weltreisender Mann – oder eine Frau – gesagt. Wie auch immer. Es muss stimmen. Denn Ute kommt aus Hamburg und Andreas aus Berlin. Das Leben hat die beiden nach Venedig gebracht und sie sind geblieben.

Ute Mathews-Werk ist mein richtiger Name. Geboren in Hamburg, dort aufgewachsen und geblieben, bis mein viertes Kind ein Jahr alt war. Dann Umzug nach Timmendorfer Strand.

Nach langen Jahren als Hotelleitung war ich so erschöpft, dass ich mir einen langen Aufenthalt in Venedig gegönnt habe. Ich kannte die Stadt schon immer, da ich einen Vater hatte, der mir Bildung einhauchen wollte. Jedes Jahr waren wir hier und ich musste in jede Kirche, in jedes Museum. Als Kind und Jugendliche fand ich das nicht so toll, heute bin ich meinem Vater dankbar.

In den Monaten, in denen ich hier vor 15 Jahren meinen Seelenfrieden wiedergefunden habe, war klar: Eines Tages werde ich hier leben und arbeiten.
So ist es gekommen. Dazwischen lagen noch ein paar Jahre, in denen ich aus familiären und beruflichen Gründen pendeln musste. Heute darf man das kaum noch sagen, aber ich bin monatlich mindestens 2x hin- und hergeflogen.
Seit zwei Jahren leben mein Mann und ich nun fast ganz hier. Hamburg ist noch ein kleiner Teil unseres Lebens, aber Venedig ist jetzt unser Zuhause.
Ich biete seit ca. 12 Jahren Stadtführungen, Heiratsanträge in der Gondel, Events, Symbolische Hochzeiten, Venedig für Kinder, z.B. „Herr-der-Diebe-Touren“, Organisation für Alleinreisende, uvm. an. Ich bin Tour-Guide international, zertifiziert.
Nebenbei habe ich das Buch „Teddy in Venedig“ geschrieben, das dieses Jahr auch auf englisch erschienen ist.
Gerade entsteht ein Bildband, an dem ganz viele Mitglieder dieser Gruppe beteiligt sind. Im Lockdown im Frühjahr 2020 habe ich vier alte Stühle umhäkelt und überall in Venedig fotografiert.
Als dann wieder Touristen kommen durften, haben mein Mann Andreas und ich uns mit vielen Kunden, Freunden und auch Gruppenmitgliedern getroffen, um sie auf einem der Stühle zu fotografieren. Eine wundervolle Erfahrung und tolle Fotos, die überwiegend mein Mann gemacht hat. Das Buch sollte zu Weihnachten erscheinen, aber wegen der Corona-Krise, die kein Ende zu nehmen scheint, ist es nun ein Projekt, das wir in das neue Jahr mitnehmen werden, das hoffentlich für alle besser wird.
Ein weiteres Hobby sind meine Venicestones. Bemalte Steine mit Venedig-Motiven, die ich anfangs in Venedig ausgewildert und darauf gehofft habe, dass die Finder sie posten. Was in vielen Teilen der Welt funktioniert, hat leider in Venedig nicht geklappt. Hunderte von Steinen habe ich verteilt, gepostet wurde ein verschwindender Bruchteil. Also habe ich mehrmals meine Venicestones als eine Spende in die Libreria Acqua Alta gegeben, in der sie u.a. seitdem verkauft werden. Wegen Corona biete ich sie jetzt auch online an.
Viele von euch kennen die Venicestones, da sie Bestandteil des diesjährigen Adventskalenders der Venedig-Freund-Gruppe sind.
Ich hoffe, im nächsten Jahr ganz viele von euch persönlich kennenzulernen!

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